FAQ´s zum Programm

Ist METABOLIC TUNING  eine DIÄT oder eine Ernährungsumstellung?

Bei METABOLIC TUNING handelt es sich um ein Stoffwechsel-Aktivierungs-Programm. Es zielt darauf ab, den Körper bei seinen natürlichen Abläufen zu unterstützen bzw. diese wieder anzuregen. Dadurch fördert es die Gesundheit und hat zusätzlich den positiven Nebeneffekt einer schnellen Gewichtsabnahme. 

FÜR WEN ist das Programm geeignet?

Für Alle Personen die gesund abnehmen, Fett verlieren (auch an den Problemzonen) entschlacken, entgiften, das metabolisches Alter reduzieren, den Körper definieren (Bodybuilder, Sportler) mehr Energie, besseren Schlaf oder einen gesünderen Köper und Lifestyle führen möchten.

Auch für Personen mit besonderen gesundheitlichen Herausforderungen kann das Programm hilfreich sein.

Es ist auch geeignet für Personen mit Handicap, die sich nicht oder nur schlecht bewegen können.

Was sind die Hauptziele ?

Schlanker und leistungsfähiger leben, mehr Energie und Wohlbefinden, erholsamer Schlaf und gute Regeneration, aktiver Stoffwechsel, das biologische Alter reduzieren, ein effektives Immunsystem erhalten, besseres Hautbild, kräftige Nägel und Haare, mehr Leistung im Alltag und im Sport

Wann sollte ich mit meinem Arzt sprechen?

METABOLIC TUNING ist eine akute Ernährungsumstellung auf der Basis unbehandelter Naturprodukte frischen, nährstoffreichen Nahrungsmittel und Nährstoffoptimierung. D.h. Der Verzicht auf bisher verwendete Lebensmittel kann fallweise zu einer starken Reaktion des Körpers führen.

In der Regel bedarf es keiner ärztlichen Zustimmung oder Überwachung, sofern keine Vorerkrankungen vorliegen. 

Bei Menschen mit Vorerkrankungen, insbesondere bei Diabetes, Herzkreislauf- und Nierenerkrankungen ist jedoch eine vorherige Abklärung durch einen Arzt unbedingt erforderlich!

Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren Berater! 

Was ist die Voraussetzung für einen effizienten Stoffwechsel?

Damit die Stoffwechselprozesse im Köper optimal arbeiten können, ist eine ausgewogene Lebensweise Voraussetzung. Wir brauchen genügend Nährstoffe für unsere 80 Billionen Zellen. Natürlich gehören aber auch Wasser, Luft, ausreichend Ruhe, Sonne und eine positive Lebenseinstellung dazu.

Mehr zum Thema Stoffwechsel

Welche Faktoren sind entscheidend?

Mit METABOLIC TUNING  setzen wir gleichzeitig an vielen verschiedenen Stellen an:

Beispielsweise beim Immunsystem, welches zu einem sehr großen Teil in unserem Darm beheimatet ist. Dieser sortiert die Nahrung nach Brauchbarem und Unbrauchbarem.

Erfahrungsgemäß basieren viele gesundheitliche Beschwerden auf einer Überlastung im Darm. In diesem Fall wird wertvolles aussortiert, Schädliches verbleibt jedoch im Körper und macht uns Krank. Darum richten wir besonderes Augenmerk auf eine gesunde Darmflora, die wir z.B. durch einen besonderen probiotischen Joghurt anreichern.

Mehr zum Thema Darm erfährst du hier

Ein anderes Beispiel stellt das Cholesterin dar. Zusätzlich zur Eigenproduktion in der Leber nehmen wir es durch unsere Nahrung auf. Ausschlaggebend ist jedoch in erster Linie nicht die Höhe des Gesamt-Cholesterins, sondern das Verhältnis zwischen LDL- und HDL-Spiegel. Es nimmt deshalb eine so wichtige Stellung in unserem Stoffwechsel ein, da es die Vorstufe für eine Vielzahl von Hormonen darstellt, welche wiederum unterschiedlichste Körperfunktionen steuern.

Dazu gehört zum Bespiel Cortisol, welches zusammen mit Insulin unter anderem für die Blutzuckerbalance und die Speicherung bzw. den Abbau von Fett zuständig ist. Auch die Geschlechtshormone Testosteron, Östradiol und Progesteron gehören zu den Steroidhormonen, welche alle aus Cholesterin gebildet werden.

Sämtlich Punkte bzw. Zusammenhänge aufzuzählen, welche im METABOLIC TUNING  Ernährungsprogramm berücksichtigt werden, würde den Rahmen sprengen.

Sie tragen aber alle dazu bei, Steuerungsprozesse im Körper zu stabilisieren und möglichst natürlich und reibungslos ablaufen zu lassen.

Welche Auswirkungen hat eine kohlenhydratreiche Ernährung?

Die Praxis zeigt, dass wir in den westlichen Ländern regelmäßig zu viele Kohlehydrate bei den Mahlzeiten und in Form von Getränken zu uns nehmen. Entsprechend hoch ist unser durchschnittlicher Blutzuckerspiegel, welcher ständig durch Insulinausstoß vom Körper gesenkt werden muss. Dies kann zu einer Überlastung und Insulinresistenz führen. Dem wirkt METABOLIC TUNING in der ersten Phase durch eine eiweißbetonte und kohlehydratarme Ernährung entgegen.

Welche Vorteil hat die zeiweise Ernährung ohne Zucker & Kohlenhydrate

Der Verzicht auf Zucker (bzw. Kohlehydrate allgemein) richtet sich gegen die «Zuckersucht», welche durch kohlenhydratreiche Ernährung schnell entstehen kann.

METABOLIC TUNING ermöglicht es, sich von der Zuckersucht zu entwöhnen, ohne die häufigen Entzugserscheinungen wie Hunger, Nervosität, Reizbarkeit usw. (die oft bei herkömmlichen Diäten auftreten) in Kauf nehmen zu müssen.

Dass zu viel Zucker dick macht, wissen wir alle. Aber von durchschnittlich 36 Kg Zucker im Jahr werden nur 18 Prozent tatsächlich als Haushaltszucker konsumiert.

Zucker wird als Geschmacksträger neben Salz in Brot, Bäckereiwaren, Säften, Obstkompott, Wurst, Schinken, Süßigkeiten, Fertigprodukten usw. verarbeitet, in denen man oft gar keinen Zucker vermutet. Er wird jedoch im Körper Zwei- bis Fünf mal schneller zu Fett umgebaut als Stärke.

Das heißt, wir füttern unsere Fettzellen. Die Zellmembrane, Blutgefäße, Kollagenstrukturen und andere Moleküle im Körper verzuckern, was zu einer schnelleren Zellalterung führt. Viele Anwender von METABOLIC TUNING berichten daher, dass ihre Haut nicht mehr schrumpelig, sondern fest aussieht und sich das zelluläre Alter (laut elektronischer Waage) zurückentwickelt hat.

Warum soll man kein Salz in der Aktivierungsphase benutzen?

Wir wollen auch bei den Salzen wieder ein Gleichgewicht herstellen, zu viel Salz kann zu Ablagerungen führen, Salze binden Zellwasser, das den Körperzellen dann fehlt.

Es geht darum, auch bei den Salzen wieder ein Gleichgewicht im Körper herzustellen und ungünstige Depots abzubauen.

Kurz erklärt: Der Körper braucht Natrium, ein Spurenelement, vorhanden z.B. im Speisesalz (Natriumchlorid). Durchschnittlich nehmen wir zwischen 12 und 20 Gramm pro Tag davon auf, wobei gesunde Nieren nur 5 bis 7 Gramm verarbeiten können. Das kann zu Ablagerungen im Körper führen.

Das überschüssige Salz isoliert der Körper mit wertvollem Zellwasser, was zu Wassereinlagerungen (ein idealer Nährboden für weitere Ablagerungen und Bakterien) auf der einen und Austrocknung auf der anderen Seite führen kann. Auch Arterien ziehen sich dadurch zusammen, was einen höheren Blutdruck zur Folge haben kann.

Wenn der Körper kein Zellwasser mehr zur Verfügung stellen kann, berühren sich die Salz-Ionen. Sie binden sich dann auch an andere Substanzen wie Aminosäuren und es kommt zu Ablagerungen an Knochen und Gelenken, Nierensteinen, Arterienverkalkung usw. Folgeerkrankungen wie z.B. Gicht oder Rheuma können dadurch entstehen.

Durch das weglassen von zusätzlichem Salz werden diese überflüssigen Salzdepots im Körper natürlich abgebaut. 

Hunger! Wie viel darf ich essen?

Ziel ist es, dass du bereits nach der Aktivierungsphase wieder ein natürliches Sättigungsgefühl hast, so dass Du dich satt und zufrieden fühlst.

Durch die RICHTIGEN Lebensmittel schaffst du auch ein optimales hormonelles Gleichgewicht und erlaubst deinem Körper, dass dein Sättigungsgefühl wieder normal funktioniert. Das braucht manchmal etwas Geduld, denn diese Anpassung kann schon ein bisschen dauern.

Solltest Du nicht satt werden oder bereits nach ein oder zwei Stunden wieder Hunger verspüren, dann schau Dir noch einmal die Grundregeln und empfohlenen Punkte im Konzept an und überprüfe, ob Du hier etwas verbessern kannst und sprich erst einmal mit deinem Berater.

Ist eine eiweißbasierende Ernährungsform dauerhaft empfehlenswert?

JA. Proteine haben den großen Vorteil, dass sie mitverantwortlich für das Sättigungsgefühl sind, während der Blutzuckerspiegel stabil bleibt.

In der Aktivierungsphase kann der Körper durch den erhöhten Eiweißkonsum leichter übersäuern (alkalisch werden). Deshalb empfehlen wir in dieser Phase auch den Mineralienmix 2 mal am Tag zu trinken, um einer Übersäuerung vorzubeugen.

ACHTUNG: Bei Nierenerkrankungen (wie Niereninsuffizienz), Enzymdefekten (wie Phenylketonurie) bitte mit einem fachkundigen Arzt den Eiweißbedarf und Eiweißquellen absprechen.

Gibt es Begleitersscheinungen oder Nebenwirkungen bei der Umstellung? 

Das METABOLIC TUNING Programm bietet alles, um eine gesunde Ernährungsumstellung ohne nennenswerte Begleiterscheinungen einfach zu bewältigen.

Unerwünschte Nebenwirkungen wie bei Medikamenten kennen wir keine. Allerdings können zu den Umstellungserscheinungen in der ersten Woche z.B. Kopfschmerzen gehören, die durch die Reinigungsprozesse im Körper ausgelöst werden können.

Diese Umstellungserscheinungen werden jedoch in der Regel sehr gut durch die empfohlenen Ergänzungsprodukte abgefedert.

Hier findest du mehr Infos  zum Thema Nahrungsergänzungen und Närhstoffe

Was steht in den ersten 28 Tagen auf dem Speiseplan? 

Verschiedene PROTEINE (ohne Schweinefleisch), Gemüse und Salat, ein Stück Obst am Tag.

Wichtig: keine Milchprodukte in den ersten 28 Tagen, da so der Darm wesentlich besser regeneriert wird.

Dazu gute Öle (mit gutem Verhältnis von Omega 3 zu 6) und natürlich alle Gewürze außer Salz.

Genaueres findest du in der Programm Anleitung.

Ist diese Ernährungsform für jedermann geeignet? 

JA, ausser bei diversen Stoffwechselerkrankungen oder Nierenprblemen. 

Grundsätzlich ist eine ausgewogene Ernährung die Basis für die Gesundheit aller Menschen.

Wichtig ist, dass dem Körper alle 47 essentiellen Nährstoffe in ausreichender Form zugeführt werden.

Wenn jemand gesundheitliche Beschwerden hat, vor allem betreffend Herz-Kreislauf, Blutzucker, Nieren, dann empfehlen wir immer die Begleitung durch einen Arzt.

Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass nicht jeder Arzt sich eingehend mit den modernen Ansätzen einer ausgewogenen Ernährung beschäftigt hat, oder auch nur dazu bereit ist,denn in der klassischen Schulmedizin gilt leider nach wie vor der Ansatz Symptome durch Medikamente zu bekämpfen, anstatt die Ursachen auf natürliche Weise zu behandeln! 

Hier ein interessantes Video dazu

Welche Rolle spielt Bewegung und Sport? 

In der ersten Woche empfehlen wir keinen Sport, da sich der Körper in der Umstellungsphase befindet und zusätzlicher Sport den Körper in einen Unterzucker bringen könnte. In den ersten 7 Tagen ist der Körper außerdem stark mit der Reinigung beschäftigt. Danach ist Sport und körperliches Training natürlich eine ideale Ergänzung um den Stoffwechsel und die Fettverberennung weiter anzukurbeln. Spezielle Sportarten empfehlen wir keine, jegliche Art von Bewegung ist gut.

Generell ist jedoch ein regelmäßiges Krafttraining (Physical Tuning) sinnvoll und am effektivsten zur Ankurbelung des Stoffwechsels etc. 

Hier kannst du dir ein paar Infos zu diesem Thema . 

Gerne berate ich dich oder erstelle ich dir dafür ein geeignetes Programm. 

Warum darf man in der Aktivierungsphase keine Milchprodukte außer probiotischen Joghurt essen?

Milchprodukte können die Gewichtsabnahme hemmen, Heißhunger erzeugen, gelten als entzündungsauslösend und haben in der Regel viele Kohlenhydrate.

Die für die Darmflora so wichtigen probiotischen Bakterien im Joghurt entwickeln sich am besten in hocherhitzter Kuhmilch (H-Milch). 

Das im Programm verwendete Joghurt ist nicht vergleichbar mit herkömmlichen probiotischen Produkten aus dem Supermarkt. 

Darf ich den Joghurt auch mit Soja oder Mandelmilch anmachen oder nur in H-Milch? 

Dürfen ja, allerdings können sich die probiotischen Bakterienkulturen in der Kuhmilch besser entwickeln und vermehren. Die H-Milch (haltbare Milch) hat zudem den Vorteil dass das Joghurt länger frisch bleibt und gleichzeitig kein Nährboden für die schlechten Darmbakterien darstellt. So können sich die guten besser im Darm ansiedeln.

Die H-Milch darf dabei auch einen Fettgehalt von 3,5% haben.

Darf ich den Joghurt in der auch öfter am Tag essen?

NEIN, nur am Morgen. Er enthält zu viele Kohlenhydrate, die den Körper, der sich gerade umstellt, leicht wieder aus der Fettverbrennung werfen können.

Bitte verfeinere den Joghurt am Morgen auch nicht mit Obst in der Aktivierungsphase. 

Muss ich alle 4 Mahlzeiten am Tag essen?

JA, auf jeden Fall. Das ist einer der wichtigsten Punkte.

Der Stoffwechsel ist dadurch immer aktiv und nur so kann der Körper überschüssiges Fett verlieren, während er durchgehend mit allen Nährstoffen versorgt ist, die er für den reibungslosen Ablauf benötigt.

Hunger? Wie viel darf ich essen?

Ziel ist es, dass du bereits nach der Aktivierungsphase wieder ein natürliches Sättigungsgefühl hast, so dass Du dich satt und zufrieden fühlst.

Durch die RICHTIGEN Lebensmittel schaffst du auch ein optimales hormonelles Gleichgewicht und erlaubst deinem Körper, dass dein Sättigungsgefühl wieder normal funktioniert.
Das braucht manchmal etwas Geduld, denn diese Anpassung kann schon ein bisschen dauern.
Solltest Du nicht satt werden oder bereits nach ein oder zwei Stunden wieder Hunger verspüren, dann schau Dir noch einmal die Grundregeln und empfohlenen Punkte im Konzept an und überprüfe, ob Du hier etwas verbessern kannst und sprich erst einmal mit deinem Berater.

Darf man Suppen essen?

In der Aktivierungs-und Stabilisierungsphase sind (bis auf rote Tage in der Stabilisierungsphase) keine Suppen vorgesehen. Das hat ein paar Gründe: Zum einen ist es schwierig, eine Suppe 32x zu kauen, die Verdauungssäfte sollen nicht durch Flüssigkeit beim Essen verdünnt werden und mit Suppen bekommst du meist nicht ausreichend Eiweiß pro Mahlzeit.

Kann man in der Aktivierungsphase Brot essen?

Low Carb „Nachbauten“ wie getreidefreies Brot, Brötchen, Backwaren gehören in die Stabilisierungsphase (von Weizenmehl, Kuchen etc. raten wir – Ausnahme rote Tage – grundsätzlich ab).

Die getreidefreien, kohlenhydratarmen „Nachbauten“ kann man ab der Stabilisierungsphase selbst backen. Mit Nussmehlen, Erythrit (Zuckerersatz) etc. passt das auch gut in grüne Tage der Stabilisierungsphase. In der Aktivierungsphase, in der wir unserem Körper wirklich mal für 28 Tage eine Kur ermöglichen wollen, sind diese Nachbauten nicht sinnvoll.

Warum darf man in der Aktivierungsphase keine Zuckerersatzstoffe nehmen?  

Bei einer langen Zuckersucht (und das haben viele) und Übergewicht kann schon der süße Geschmack einen Insulinausstoß hervorrufen und dazu führen, dass man anfängt in alte Muster abzurutschen.

Kann man so viel essen, wie man will? Also bis man satt ist?

Viele Befindlichkeitsstörungen und Übergewicht entstehen daraus, dass man nicht mehr wahrnimmst, wann man wirklich satt bist. Die Verzehrmengen sind so berechnet, dass dein Körper optimal mit allem versorgt ist, was er braucht. Er gewöhnt sich schnell an die Menge, die er wirklich braucht, um optimal zu funktionieren.

Die ersten Tagen der Aktivierungsphase sind oft begleitet von Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unwohlsein. Wieso?

Man erlebt die sogenannte Keto-Grippe. Das geschieht, wenn es der Körper nicht mehr gewohnt ist, mit wenig Kohlenhydraten zu laufen.

Er stellt sich mehr und mehr um und passt sich den neuen Gegebenheiten an. (Hauptenergiequelle sind jetzt Fette statt Kohlenhydrate). 

Viele der Kohlenhydrat-Enzyme sitzen jetzt auf der Auswechselbank. Die nun benötigten Fettenzyme sind eingewechselt worden und müssen sich erstmal wieder im Körper zurechtfinden, bevor sie richtig loslegen. Das waren lange die Enzyme, die bei unserer Zivilisationskost jahrelang (jahrzehntelang) nicht mitspielen durften.

Das Ganze kann tatsächlich einem Entzug ähneln (Zucker-Entzug).

Mögliche Symptome: Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit, Muskelkrämpfe, intensiver Uringeruch, Mundgeruch, Zittern, Herzklopfen, Schwindel, trockener Mund, Verstopfung.

Abhilfe: mehr Trinken, Bewegung und ggf. kurzfristig mehr Magnesium schaffen hier Abhilfe. Mit der Vorbereitungsphase kann man diesen Symptomen jedoch sehr gut vorbeugen indem er den Körper auf das Programm und den Umstellungen vorbereitet!

Was bedeutet das? Ein paar Tage durchhalten, bis sich alles eingependelt hat. Es dauert meist zwischen 3 und 10 Tagen, wobei die Symptome abnehmen und auf einmal komplett verschwinden.

An ihre Stelle tritt dann ein unglaubliches Wohlbefinden und geistige Klarheit ein. Man hat den ganzen Tag über mehr Energie, bessere Konzentration, das Immunsystem optimiert sich, gute Laune, optimierte Fettverbrennung, höhere Belastbarkeit, schnelle Regeneration über Nacht.

Es lohnt sich, durchzuhalten. Man fühlt sich wie frisch geputzt, strahlend und unfassbar gut.

Die Waage steht seit mehreren Tagen still. Warum?

Im Zuge einer Ernährungsumstellung gibt immer wieder sogenannte Plateaus was den Gewichtsverlust betrifft.

Davon solltest du dich aber nicht beirren lassen, denn im Körper passiert ganz viel: er passt sich gerade an (die stellen sich Hormone um, Wassereinlagerungen variieren, etc.) 
Meist nimmt der Körperumfang (Arme, Beine, Bauch) jedoch weiter ab, auch wenn die Waage dich ärgert. 

Manchmal müssen auch erst freigewordene Gifte aus den Fettzellen reduziert werden, bevor der Körper neue Fettzellen leert.
Häufig kommt es dann zum „Whoosh Effekt“, wo wieder ein paar Kilos fallen. 

Warum? In gewissen Abständen lagert der Körper Wasser ein, das er dann nach einiger Zeit in größeren Mengen wieder rausspült.

Der Fettverlust ist davon unabhängig und läuft weiter, du siehst es nur auf der Waage nicht. Hier bitte nicht weniger essen, das Programm verändern oder dir Stress machen.

Welchen Einfluss hat körperliches Training auf das Gewicht? 

Wer zusätzlich Sport betreibt oder regelmäßig trainiert, baut im Hintergrund Muskelmasse auf und beeinflusst den Stoffwechsel nochmals in einer ganz anderen, positiven Form. Dies kann sich auf die Zahl auf der Waage auswirken. 

Zudem sagt das Gewicht nichts über den körperlichen Zustand aus.

Ein trainierter, muskulöser Körper ist anders konditioniert als ein nicht trainierter, denn Muskelgewebe ist schwerer als Fettgewebe.

Das Gewicht alleine ist also kein Parameter für den körperlichen Zustand.

Viel aussagekräftiger ist die Zusammensetzung bzw. der prozentuelle Anteil von Fett - und Muskelmasse im Körper.

Mein Tipp: Stell die Waage weg, miss und wieg dich einmal in der Woche. Am Ende vom Tag geht es ums Wohlfühlen, nicht um Zahlen😉 

Kann man das Stoffwechselprogramm nach der 4. Woche beenden, wenn man sein Wohlfühlgewicht erreicht hat?

In den ersten Wochen der Aktivierungsphase entstehen oft sensationelle Resultate. Das liegt daran dass sich der Körper schnell ändern kann, sich aber noch lange nicht langfristig daran angepasst hat.

Man muss verstehen, der Körper ist zwar sehr anpassungsfähig, aber man den Körper ja auch nicht in nur einer Woche so geformt hat, wie er jetzt ist. 

Damit man die Erfolge auch halten kann, ist es wichtig dem Körper auch die nötige Zeit durch beide Phasen zu gehen, (Aktivierung UND Stabilisierung ), damit sich der Stoffwechsel sich langfristig stabilisiert und all die neuen Gewohnheiten ins Leben verankern kann.

Wie berechnet man die Eiweißportionen für sein Körpergewicht?

0,8 bis 1,5 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht (dein momentanes Gewicht) werden empfohlen. Die Portionsangaben bei „Ablauf eines weißen Aktivierungstages“ sind für eine Person mit 80 kg berechnet. Wenn du mehr / weniger wiegst, musst du die Mengen für dich anpassen.

Das funktioniert ganz einfach:
Man multiplizierst sein Körpergewicht einmal mit 0,8 und einmal mit 1,5 und erhältst so die für dich benötigte Menge des täglichen Eiweißanteils.

Beispiel 1: 
Wenn man z.B. 100 kg wiegst: 100 x 0,8 = 80 g 100 x 1,5 = 150 g.  Der Eiweißanteil der täglichen Mahlzeiten sollte somit zwischen 80 g und 150 g liegen.

Beispiel 1: 
Wenn man z.B. 60 kg wiegst: 60 x 0,8 = 48 g 60 x 1,5 = 90 g. Der Eiweißanteil der täglichen Mahlzeiten sollte somit zwischen 80 g und 150 g liegen.

Der Eiweißanteil (EW) der ersten Mahlzeit: 150 g Joghurt am Morgen mit Körnern hat auf 150 g (13g EW), Sonnenblumenkerne 8g (2g EW), Leinsamen 10 g (2g EW), ggf. ein hartgekochtes Ei (6g EW) = 23g Eiweiß (ohne Ei 17g).

Den restlichen Eiweißbedarf verteilt man auf die weiteren 3 Mahlzeiten.

Durchschnittlicher Eiweißgehalt bei 100g (roh): Geflügel 100g roh ca. 23g Eiweiß, Fisch 100 g roh ca. 20g Eiweiß, Rind auf 100 g roh ca. 23g, Wild 100g roh ca. 25g, Meeresfrüchte 100 g ca. 15g Eiweiß, Tofu 100g ca. 13g, Seitan ca. 25g, 2 Eier ca.12g.

Man muss nicht jedes Mal abwiegen. Es empfiehlt sich anfangs von den Portionsgrößen ein Foto zu machen, dann bekommt man ein Gespür dafür, wie groß die Portionen sein sollten.

Muss man rote Tage in der Stabilisierungsphase machen?

Ja, ein bis zwei rote Tage pro Woche sollten sein. Das heißt nicht, dass man unkontrolliert essen soll. Oft reicht es auch, ein bis zwei Mahlzeiten als „Lademahlzeit“ mit guten Kohlenhydraten zu sich zu nehmen. Das verhindert, dass das Leptin (unser Sättigungshormon) absinkt.

Wieso ist guter Schlaf so wichtig?

Ausreichend Schlaf unterstützt dabei, die Fettverbrennung und Regeneration anzukurbeln und schützt vor Heißhungerattacken, Gereiztheit etc. Eine gute Erholung ist die Voraussetzung für Leistungsfähigkeit. Wir unterstützen dabei die Erholung mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen.

Darf ich das Programm machen, wenn ich schwanger bin oder stille?

Ein klares NEIN! Im AYB Programm entgiftet man und fordert den Körper, damit er wieder optimal funktioniert. Das Baby sollte nie in die Situation kommen, dass es abgebaute Giftstoffe abbekommt

Was kann man zusätzlich tun, um die Erfolge noch zu verstärken?

Wechselduschen, ausreichend stilles Wasser zusätzlich zu den Nahrungsergänzungen trinken.

Bewegung (nur in der ersten Woche KEINEN Sport) und jegliche Art von Bewegung ist gut für einen aktiven Stoffwechsel und unsere Gesundheit! 

Mehr Infos dazu findest du hier