PHYSICAL TUNING

PHYSICAL TUNING > FIT WERDEN & Muskeln aufbauen

Im Gegensatz zum METABOLIC TUNING geht es im PHYSICAL TUNING um das Thema TRAINING und nicht zuletzt um eine angepasste ERNÄHRUNG und die passenden REZEPTE

Auf dieser Seite erfährst du nicht Alles, aber VIELES zum Thema FITNESS & KRAFT & MUSKELN

FITNESS = Körperliche Muskel-Leistung 

Körperliche LEISTUNG / FITNESS definiert sich hauptsächlich durch MUSKEL-LEISTUNG

Auch die Ausdauerleistung (z.B. welche Geschwindigkeit und Strecke man laufen kann) hängt von der Leistungsfähigkeit unserer Muskeln ab.

DIE KRAFT = wie ein Muskel ist (sich zusammenziehen kann), hängt von der Zahl und der Leistungsfähigkeit der Muskelfasern ab, die an der Bewegung beteiligt sind.

DIE AUSDAUER = wie lange ein Muskel eine bestimmte Leistung erbringen kann (Kraftausdauer, Ausdauerleistung), hängt neben der Kratleistung auch davon ab, wie gut Brennstoffe und Sauerstoff in ausreichender Menge herangeführt werden können.

Beides lässt sich trainieren, allerdings auf unterschiedliche Weise. 

Diese Infoseite bezieht sich jedoch in erster Linie auf das Thema Kraft, Krafttraining, Vorteile und Methoden.

WIESO IST Der FAKTOR Kraft so ENTSCHEIDEND ?

Muskeln bewegen den Körper!  Ohne gut entwickelte Muskulatur verfällt unser Körper im Alter zunehmend, die allgemeine Fitness und Leistungsfähigkeit nimmt schnell ab und die Verletzungsgefahr steigt.

Wer sich um seine Muskulatur gut kümmert und sie leistungsfähig macht, kann nicht nur sein biologisches Alter viel länger auf einem niedrigeren Wert halten,, sondern seine Leistungsfähigkeit und Gesundheit entscheidend verbessern. (das funktioniert auch noch mit 70 Jahren)

Auch unsere psychische Befindlichkeit und Stabilität wird durch gut entwickelte und trainierte Muskulatur positiv beeinflusst.

Selbst die psychische Stabilität und psychologische Merkmale wie Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen und persönliche Krisenfestigkeit werden vom muskulären Zustand stark geprägt.

KRAFT ist nicht immer sichtbar, aber immer spürbar

Wenn von Muskeln die Rede ist, denken die meisten unwillkürlich an Bodybuilding oder an riesige Muskelberge. Das ist allerdings nur ein sehr kleiner - und sehr spezifischer - Randbereich von Kraft & Muskelaufbau. 

Der Zustand unserer Muskulatur bestimmt dennoch wie wir aussehen - unsere gesamte Körperform wird weitgehend davon bestimmt, wie unsere Muskeln an einzelnen Körperstellen entwickelt sind. Ein fitter und attraktiv aussehender Körper wird immer allein von den Muskeln bestimmt, egal in welchem Alter.

Jede bewegung braucht muskulatur 

Jede körperliche Bewegung wird von einem Muskel verursacht. In unserem Körper gibt es rund 400 Skelettmuskeln (quergestreifte Muskulatur), von denen ein nicht unbeträchtlicher Teil auch daran beteiligt ist, unseren Körper aufrecht zu halten.

So ist unsere Wirbelsäule etwa beweglich an unseren Rückenmuskeln aufgehängt und unsere Nackenmuskeln halten unseren auf dem obersten Halswirbel balancierenden Kopf aufrecht, was eine enorme Haltearbeit bedeutet.

Unsere Bauchmuskulatur sorgt in Verbindung mit der unteren Rückenmuskulatur für eine gerade Körperhaltung.

Werden diese Muskeln schwächer, fällt unser Körper buchstäblich in sich zusammen, wie ein Luftballon, aus dem man die Luft entweichen lässt.

FEHLBELASTUNG UND HALTUNGSSCHÄDEN

Die Folge von zu schwacher oder durch Fehlbelastungen geschwächter Haltemuskeln sind dann Haltungsschäden, degenerative Veränderungen am Skelett, Abnutzungserscheinungen an Gelenken.

Muskeln, die aktive Haltearbeit verrichten, befinden sich dabei in einem mittleren Spannungszustand, den sie nahezu dauernd aufrechterhalten. Das ist eine enorme Kraftleistung, die dabei erbracht wird.

Die dauernde Überlastung der Muskeln durch schlechte Körperhaltung führt am Ende zu massiven Verspannungen, denn die Muskeln können ihre Aufgabe nicht mehr ausreichend erfüllen. 

PRÄVENTION DURCH MUSKELKRAFT

Neben der notwendigen Korrektur der ungesunden Körperhaltung und dem Schaffen von Entspannungspausen für die überlasteten Muskeln ist eine weitere, wichtige Vorbeugung das Trainieren und Kräftigen der betroffenen Muskulatur, damit die Muskeln ihre Aufgabe besser erfüllen und weitergehende Schäden verhindert werden können.

Muskeln bestimmen auch unser Er­scheinungsbild 

Wenn man sich den Aufbau des menschlichen Körpers einmal ansieht, dann sieht man zunächst das menschliche Skelett.

Es bildet die "Tragstruktur" unseres Körpers, dessen einzelne Teile aber beweglich ausgeführt sind. Das Skelett mit den im Inneren des Rumpfes platzierten Organen ist als äußerste Schicht von der Muskulatur überzogen, die die beweglichen Teile miteinander verbindet und zusammenhält.

Darüber spannt sich dann als Schutzbarriere die Haut. Wenn man sich das vergegenwärtigt, wird schnell klar, dass unsere gesamte Körperform praktisch ausschließlich von der Form der auf dem Skelett liegenden Muskulatur bestimmt wird, die sich durch die Haut abzeichnet.

Möglicherweise ist sie unter Fettablagerungen "begraben", nimmt man das Fett aber weg (ab), werden die Körperformen wiederum ausschließlich durch die Muskelform bestimmt. 

Das geht allerdings nur, wenn man die Ernährung bzw. den Stoffwechsel optimiert und anpasst (Metabolic Tuning), die Muskeln kräftigt und leistungsfähig hält.

Muskeln, Sehnen und Bänder

Jeder (richtige dosierte) Trainingsreiz führt zu einer Anpassungsreaktion von Muskeln: die Muskeln werden kräftiger und nehmen - je nach Intensität des Trainingsreizes - im Laufe der Erholungszeit auch an Masse zu (Hypertrophie, Muskelwachstum).

Diese Anpassungseffekte treten häufig sehr rasch ein, da unsere Skelettmuskulatur aus biologischen Gründen bei Belastungen hoch anpassungsfähig ist.

Die an jeder Bewegung ebenfalls beteiligten Bänder und Sehnen verändern sich dagegen in deutlich geringerem Tempo und brauchen für die Anpassung viel mehr Zeit.

Darauf muss man beim Training, ganz besonders als Anfänger, entsprechend Rücksicht nehmen, ansonsten kann es zu Verletzungen und Überlastungserscheinungen im Sehnen- und Bänderbereich kommen.

Wer ein Lauftraining also damit beginnt, dass er die Muskelleistung in seinen Beinen sehr rasch stark erhöht, muss beim Laufen dennoch sehr sorgfältig darauf achten, ob die Sehnen und Bänder in den Knie­ und Fußgelenken dieser intensiven Belastung ebenfalls gewachsen sind und gegebenenfalls beim Lauftraining etwas kürzer treten.

Aus dem gleichen Grund kann man seine Laufleistung nicht allein in der Kraftkammer verbessern - den Sehnen und Bändern muss ausreichend Gelegenheit geboten werden, sich beim Laufen an die höheren Belastungsintensitäten anzupassen und entsprechend umzubilden, da sie sonst möglicherweise mit der höheren Kraftleistung des Muskels nicht mehr zurechtkommen und mit Überlastung reagieren oder Verletzungen davontragen.

Das gilt für jede Sportart - sportartspezifisches Training ist daher neben dem Krafttraining immer unerlässlich.

Bei Ausdauersportarten ist zudem auch notwendig, neben der reinen Muskelkraft auch die Versorgungsleistung des Systems ausreichend einzutrainieren, da der nach dem Training leistungsfähigere Muskel sonst nicht in ausreichendem Maß versorgt werden kann und die sportliche Leistung damit weit hinter dem eigentlichen Möglichen zurückbleibt.